Unterstützung in Kindergärten mit hohem Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund Veröffentlicht am 23. Oktober 2009
Zusätzliche Integrationsassistentinnen und –assistenten sowie Sozialpädagoginnen und –pädagogen für Grazer Kindergärten
Eine wesentliche Voraussetzung für die Integration von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache sind nach dem Erlernen und Festigen der Muttersprache und sozialer Kompetenz gute Deutschkenntnisse, welche die Kinder möglichst früh, rechtzeitig vor dem Schuleintritt erwerben sollen. Aus diesem Grund stellte ich als Familiensprecher der ÖVP Graz einen solche Petition im gestrigen Gemeinderat.
Mit der bestehenden Anzahl der Pädagoginnen und Pädagogen, trotz maximalen Einsatzes ihrer Kräfte, ist eine intensivere, bedarfsspezifische Bildungs- und Betreuungsarbeit, nicht möglich. Leider wird bei der Personalförderung seitens des Landes Steiermark darauf kaum Rücksicht genommen. Die Einrichtungen brauchen aber dringend zusätzliche Unterstützung, deren Dienste sich langfristig bezahlt machen und die Bildungschancen der betroffenen Kinder wesentlich erhöhen.
Hier geht es nicht um eine Budgetbelastung, sondern eine Zukunftsinvestition im besten Sinne. Je besser und früher Kinder mit Migrationshintergrund sozial integriert werden und Deutsch lernen, desto leichter tun sie sich in der Schule und desto höher sind später ihre Chancen am Arbeitsmarkt. Immerhin hat in Graz jedes dritte Kind nicht Deutsch als Muttersprache.
Es freut mich, dass die Wichtigkeit im Grazer Gemeinderat zur Förderung unserer Kinder erkannt wurde und als einziger dringlicher Antrag einstimmig in der gestrigen Sitzung angenommen wurde.
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